Allgemeines

Markus Schächter: „Wen es trifft, den trifft es“

Im Interview mt der Frank­furter Rundschau spricht ZDF-Intendant Markus Schächter über Fußball, Doppel-Hochzeiten und mögliche Nachfolger von „Wetten, dass..?“-Moderator Thomas Gottschalk. Zur Übertragung der Hochzeit des Briti­schen Königin­nenenkels William sagte er: „Wir als Sender wären doch mit dem Klammersack gepudert, würden wir ein so relevantes, kosten­güns­tiges und von den Zuschauern erwar­tetes Angebot wie dieses nicht mit unseren Mitteln umsetzen.“ Bei der Frage, woher „die 50 Millionen Euro im Jahr“ für die Champions-League-Übertra­gungs­rechte herkommen sollten, wider­sprach Schächter nicht der Kostenhöhe: „Nach der Frage, ob wir uns das leisten können, machen wir die üblichen Umschich­tungen, stellen die Budgets ganz nüchtern in den Haushalt ein und erkennen, dass wir auf andere Sport­en­ga­ge­ments verzichten müssen. Ohne Tour de France, Boxen und Euro League kommt da ein ganzer Batzen zusammen.“ In anderen Ressorts gebe es „keine Verlierer, sondern Resultate von Entscheidungen“.Im Sport gebe es das Prinzip, „wen es trifft, den trifft es“. Das wäre im konkreten Fall die Sendung, deren Platz vom Sport besetzt würde, am Dienstag eine Doku, am Mittwoch Show oder ein Fernsehfilm: Drei Varianten und viel Arbeit (frei zugänglich)