Allgemeines

Matthias Alberti: „Das deutsche Fernsehen hat einen Fernsehpreis verdient“

Im Interview mit DWDL.de spricht Matthias Alberti, Geschäfts­führer von Kimmig Enter­tainment, über den Verlust des Deutschen Fernseh­preises, Stifter­treffen früher und heute sowie unvor­her­sehbare Momente bei Live-Events. Alberti, der den Deutschen Fernseh­preis in wechselnden Funktionen 16 Jahre lang begleitet hatte, findet es „bedenklich, dass man das Marketing für die eigene Gattung einfach so einstellt. Das deutsche Fernsehen hat einen Fernseh­preis verdient – egal, wer ihn produ­ziert.“

Die zuletzt mehrfach geäußerte Verdros­senheit über den Preis könne er nicht ganz nachvoll­ziehen, so Alberti weiter: „Klar, es gab Dinge, die man hätte ändern können und müssen. Aber ich bin sicher, dass es dafür beim Pitch der Produ­zenten Ende letzten Jahres viele spannende Vorschläge gab.“ Die Sender als Finan­ziers hätten natürlich das Recht, so zu entscheiden, wie sie es für richtig halten. „Mir war nur die offizielle Begründung ein bisschen zu lapidar. Dass keine einzige gescheite Idee dabei gewesen sein soll, wenn die halbe deutsche Produ­zen­ten­land­schaft pitcht, kann ich nicht so ganz glauben.“ – Fernseh­preis-Verdros­senheit nicht nachvoll­ziehbar (frei zugänglich)