Allgemeines

Max Wiedemann: „Produzenten vom Wachstum abgeschnitten“

Beim Fachge­spräch der CSU-Landtags­fraktion zum Filmfest München habe vor allem das Verhältnis zwischen den öffentlich-recht­lichen Sendern und den Produ­zenten im Fokus der Debatte gestanden, berichtet Blickpunkt:Film. Max Wiedemann, als Vertreter der Produ­zenten auf dem Panel, habe ein besorg­nis­er­re­gendes Bild ihrer Situation gezeichnet und sehe akuten Handlungs­bedarf der Politik, denn die Bedin­gungen für Produ­zenten hätten sich in der vergan­genen Dekade „substan­ziell verschlechtert“.  Schon aufgrund des Umstandes, dass den vielen Produk­ti­ons­un­ter­nehmen nur (sehr) wenige Auftrag­geber gegen­über­stünden, sei eine „realis­tische Markt­preis­bildung“ nicht mehr gegeben – weswegen Wiedemann dringend für einen regulie­renden Eingriff plädierte, auch wenn er selbst per se kein Freund derar­tiger Maßnahmen sei.  Im Grunde sei die Situation doch absurd, schließlich habe man es im Medien­be­reich mit einer Wachs­tums­branche zu tun – aber die Produ­zenten seien von diesem Wachstum abgeschnitten: „Goldene Zeiten“ für Produ­zenten?