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MDR-Intendantin Karola Wille: „Rundfunkräte hell begeistert“

Bei der Reorga­ni­sation des MDR gebe die neue Inten­dantin Karola Wille mittler­weile ein Tempo vor, das selbst Rundfunk- und Verwal­tungsräte erstaune, schreibt Christine Kohl in der Süddeut­schen Zeitung. Vergan­genen Montag habe Wille bei einer gemein­samen Sitzung des Rundfunk- und Verwal­tungs­rates mündlich über ihre ersten 100 Tage im Amt berichtet, wobei sie „ein solches Bündel von Maßnahmen vor, mit denen sie den MDR wieder auf Kurs bringen will, dass die Rundfunkräte sich hell begeistert zeigten.“ Unter anderem habe sie in dem Beridcht auch gesagt, dass ein Teil der Schäden, die durch den KI.KA-Betrugsfall entstanden waren, nun doch von einer Versi­cherung übernommen werde – die Rede sei von einer Schadens­er­satz­summe in Höhe von rund einer Million Euro: Nach 100 Tagen: Inten­dantin Wille und der aufge­räumte MDR

Der MDR mache das erfolg­reichste dritte Fernseh­pro­gramm und habe zugleich das mieseste Image, schreibt Joachim Huber im Tages­spiegel. Die Inten­dantion Karola Wille, die seit 100 tagen im Amt ist, wolle  das Image reparieren und den Erfolg sichern: Vorwärts immer (frei zugänglich)

Der MDR werde sein öffentlich-recht­liches Profil schärfen, publi­zis­ti­scher, regio­naler und jünger werden, habe Karola Wille zu ihrer 100-Tage-Bilanz gesagt, berichtet Digital­fern­sehen online. Als Konse­quenz aus den Skandalen seien unter anderem Struk­turen beim KI.KA überar­beitet worden, er werde stärker in den MDR integriert. Im Mai träten verschärfte Dienst­an­wei­sungen in Kraft. Kernpunkt sei die konse­quente Anwendung des Vier-Augen-Prinzips: 100 Tage im Amt: MDR-Inten­dantin Karola Wille zieht Bilanz (frei zugänglich)