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Medienkongress-Nachlese: „Wir brauchen als Produzent erst einmal mehr Rechte“

Auf dem Inter­na­tio­nalen Medien­kon­gress in Berlin habe Ingrid Deltenre, Director General der European Broad­casting Union (EBU), die Produ­zenten aufge­fordert, „nicht nur an ihren eigenen Markt“ zu denken, schreibt Peer Schader bei Meedia.de. Es reiche nicht, gute Filme zu produ­zieren – sie müssten auch gesehen werden. Das setze wiederum voraus, Produk­tionen online zu bringen, um sie in On-Demand-Struk­turen abrufbar zu machen. Die TV-Macher hätten erwidert, dass erstmal die Bedin­gungen in der Gegenwart stimmen müssten: „Wir brauchen als Produzent erst einmal mehr Rechte, um sie überhaupt auswerten zu können“, habe Christian Beetz, Geschäfts­führer der Berliner Gebrüder Beetz Filmpro­duktion, den Konflikt, in dem viele Firmen stecken, erklärt. Die Sender gäben Rechte nur ungern frei: Bringt mehr Filme online! Jetzt! (frei zugänglich)