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Mehr Geld durch Gebührenreform? „Spiegel erzürnt ARD“

Die ARD habe Speku­la­tionen zurück­ge­wiesen, sie rechne mit Millionen Mehrein­nahmen durch die neue Haushalts­abgabe, die 2013 in Kraft tritt, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Es sei es derzeit unmöglich, eine verläss­liche Zahl für die Einnahmen ab 2013 zu nennen, habe ARD-Sprecher Harald Dietz erklärt. Es sei völlig offen, hieß es, ob das neue Modell die „gravie­renden Einnah­me­ver­luste bis 2020 auch nur annähernd stoppen“ könne.Gebührenreform: ARD distan­ziert sich von interner Gewinn-Prognose (SZ vom 12.07.2010 – Medien­seite)

Die Vorab­meldung des Spiegel „erzürnt die ARD“, meldet DWDL.de. Speku­la­tionen über das künftige Gebüh­ren­auf­kommen seien laut ARD „zum jetzigen Zeitpunkt völliger Unsinn“: ARD kriti­siert „Spiegel“ für Gebühren-Bericht (frei zugänglich)

Der Spiegel hatte gemeldet, nach „internen Papieren der ARD“ bringt der geplante Wechsel auf das neue Rundfunk­ge­büh­ren­modell den öffentlich-recht­lichen Sendern ab dem Jahr 2013 „ein Plus von 815 Millionen gegenüber der Beibe­haltung der alten Gebühr“: ARD rechnet 2020 mit 800 Millionen mehr für Öffentlich- Recht­liche durch neues Gebüh­ren­modell (frei zugänglich)