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Mip-TV: „Krise verhilft deutschen Produzenten zu Vorteilen“

Die größte Programm­messe der Welt, die Mip TV in Cannes, zeigte, dass deutsches Fernsehen inter­na­tional mithalten könne, schreibt Wilfried Urbe in der tages­zeitung. Die Krise mische die Karten neu und verhelfe so manchen deutschen Produ­zenten zu Vorteilen. Denn mehr denn je seien inter­na­tionale Kopro­duk­tionen gefragt, um die hohen Kosten zu stemmen. Deutsche Produk­ti­ons­un­ter­nehmen seien verstärkt auf der Suche nach inter­na­tio­nalen Partnern und hätten gute Chancen: Im Zeichen der Krise (frei zugänglich)

Am Rande der Mip-TV sagte RTL-Chefein­käufer Dirk Schweitzer Blick­punkt Film, zur mittel­fris­tigen Sicherung der Programm­ver­sorgung mit fiktio­nalen Stoffen wolle RTL künftig mit inter­na­tio­nalen Produk­ti­ons­firmen Projekte entwi­ckeln: „Vor allem mit Independents etwa in Großbri­tannien und Frank­reich werden wir künftig mehr machen“: RTL lässt Fiktio­nales im Ausland produ­zieren

In den Hallen der weltgrößten Fernseh­messe MIPTV in Cannes hingen allent­halben Flach­bild­schirme mit verschwom­menen Bildern, davor Menschen mit klobigen 3-D-Brillen, schreibt Lutz Knappmann in den Financial Times Deutschland. Einige Fernseh­macher, vor allem aber die Geräte­her­steller, hätten einen neuen Hype entfacht: dreidi­men­sio­nales Fernsehen. Sie hofften, was dem Kino derzeit einen nie gekannten Boom beschert, muss doch im TV ebenso gut funktio­nieren. Passende Inhalte gibt es bislang aller­dings kaum: TV-Industrie setzt auf 3-D-Filme (frei zugänglich)