[Archiv] News bis 31.12.2021

Mit Internetvideos Geld verdienen: Drei Momente, die die Unterhaltungsbranche und das Produzieren verändert haben bzw. gerade verändern

Silicon-Valley-Konzerne würden Milli­ar­den­be­träge in exklusive Inhalte inves­tieren. Dabei wäre nur eines sicher, dass es am Ende auch Verlierer geben wird, so Jürgen Schmieder in der Süddeut­schen Zeitung.

Er schreibt über die drei Momente, die die Unter­hal­tungs­branche verändert haben: Der erste sei 2013 gewesen, als bei der Verleihung der Emmy Awards  House of Cards als erste rein fürs Internet produ­zierte Serie ausge­zeichnet wurde, womit in der Folge klar geworden sei, dass „Inter­net­videos hochwertig sein können und dass ein Portal wie Netflix, das solche Videos wie Kunst produ­ziert und wie Krempel verkauft, damit gutes Geld verdienen kann“. Als zweite „Erschüt­terung“ sieht Jürgen Schmieder den „Ice Bucket Challenge“, der Mark Zuckerberg deutlich gemacht habe: „Wenn nur genügend Leute zuschauen, dann lässt sich selbst mit solchen Videos ordentlich Geld verdienen.“ Und der dritte Moment passiere aktuell und verändere diese Branche, so Schmieder weiter.

Spätestens mit 5 G werde „nicht mehr unbedingt für den Fernseher im Wohnzimmer produ­ziert“, sondern für jene Geräte, die der Mensch immer dabei hat: „Handy, Tablet, vielleicht eine Smart­watch oder eine Virtual-Reality-Brille.“ Künftig werde man daher „in Hoch- und Querformat drehen“ und können künftig mit der compu­ter­ge­stützten Erwei­terung der Reali­täts­wahr­nehmung experi­men­tieren.

Eine Rolle bei dieser dritten Entwicklung spiele das Unter­nehmen Quibi mit Meg Whitman als Geschäfts­füh­rerin – zusammen mit dem früheren Walt-Disney-Studios- und Dream­works-Chef Jeffrey Katzenberg, das von Inves­toren eine Milliarde Dollar einge­sammelt habe, um künftig Kurzfilme für Mobil­te­lefone zu produ­zieren. Direkt zum Artikel:

Goldrausch

(Nicht frei zugänglich)