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Netflix auf dem deutschen Markt mit Wachstumspotential

Wachs­tums­po­tenzial habe die Video-Plattform Netflix nach wie vor im Ausland, hier insbe­sondere auf dem wichtigen deutschen Markt, weil Netflix im "Gegensatz zu vielen anderen Ländern ..hierzu­lande nicht Markt­führer" seien, schreibt Kai-Hinrich Renner im Hamburger Abend­blatt.

Es gäbe aber keine offizi­ellen Zahlen zu den in Deutschland angebo­tenen Online-Video-Platt­formen. Doch nach Angaben aus Branchen­kreisen seien "zwischen Flensburg und Garmisch Amazon Video mit knapp drei Millionen Nutzern das Maß aller Dinge." Netflix läge, so der Journalist weiter, mit gut zwei Millionen Abonnenten nur auf dem zweiten Platz. Netflix ist jetzt genau so viel wert wie Daimler und BASF (frei zugänglich)

Spiegel.de: Als Vorwürfe laut wurden, Kevin Spacey habe zahlreiche junge Männer belästigt, habe Netflix alle Verbin­dungen zu dem "House of Cards"-Star gekappt. Was dieser Schritt gekostet hat, lege nun der Quartals­be­richt der Video-Plattform nahe. Millio­nen­ver­luste durch Spacey-Skandal (frei zugänglich)

Süddeutsche Zeitung (Ausgabe 24.1.2018, print, Wirtschaftsteil): Im Ringen um die Vorherr­schaft auf dem Video- und Strea­ming­markt in den USA und auf der Welt würden Inhalte immer wichtiger werden, schreibt Caspar Busse.

Netflix nehme der Konkurrenz "weiter wichtige Zuschauer weg" schreibt Busse und weiter: "Die frei empfang­baren und werbe­fi­nan­zierten Sender, in Deutschland beispiels­weise die Konkur­renten Pro Sieben Sat 1 und RTL Deutschland, haben zu kämpfen, auch Bezahl­sender wie Sky spüren die Konkurrenz. Andere Online-Dienste wie Amazon Prime oder Hulu können mit Netflix ebenfalls nicht mithalten. Die großen Unter­hal­tungs­kon­zerne sind alarmiert."
Netflix-Chef Reed Hastings versi­cherte, dass sein Unter­nehmen seine Gewinne "weiter in die inter­na­tionale Expansion stecken" werde. Zur wachsenden Konkurrenz betonte er "Wir glauben, der Markt ist groß". Was für eine Quote
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Handels­blatt: Netflix knackt die 100-Milli­arden-Marke
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