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Netflix: „Lektion gelernt, welche die Musikindustrie nicht gelernt hat“

In einer nahezu eupho­ri­schen Bespre­chung über die US-Serie „House of Cards“ (Produzent: Media Rights Capital) schreibt Michael Hanfeld in der Frank­furter Allge­meinen, sei sei nicht einfach eine „Spitzen-Serie“, sie sei auch das Werk, mit dem die Online-Plattform Netflix das klassische Fernsehen heraus­fordere, insbe­sondere den „Quali­täts­sender HBO“. Sechzig Millionen Dollar habe die erste Staffel von dreizehn Folgen angeblich gekostet; die zweite, ebenso lange Staffel sei für dann insgesamt hundert Millionen Dollar gleich mitbe­auf­tragt worden.

Ins Netz, für die Abonnenten zum Abruf, habe Netflix die Episoden der ersten Staffel im vergan­genen Frühjahr auf einen Schlag gestellt, schriebt Hanfeld weiter: „Wir haben gezeigt, dass wir die Lektion gelernt haben, welche die Musik­in­dustrie nicht gelernt hat“,  habe Haupt­dar­steller Kevin Spacey gesagt: „Gebt den Leuten, was sie wollen, wann sie es wollen, in der Form, in der sie es wollen und das zu einem vernünf­tigen Preis. Dann werden sie es lieber kaufen wollen, als es zu stehlen.“ – Der Haifisch liebt das Blut (frei zugänglich)