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Neue Hoffnung für Springers TV-Pläne

Der Berliner Axel-Springer-Verlag müsse seine Pläne für den Einstieg ins TV-Geschäft doch noch nicht vollständig begraben, berichtet das Handels­blatt. Nach einer Serie von juris­ti­schen Nieder­lagen hätten Richter des Bundes­ver­wal­tungs­ge­richt in Leipzig geurteilt, dass „die medien­recht­liche Unbedenk­lichkeit einer Übernahme von privaten Fernseh­sendern durch Axel Springer neu geprüft werden“ müsse. Der „Bild“-Verlag brauche in dieser Sache Klarheit, um künftig bei Verkaufs­ver­hand­lungen von der anderen Seite überhaupt ernst genommen zu werden. Der Fall sei an den Bayeri­schen Verwal­tungs­ge­richtshof zurück­ver­wiesen, der nun die eigent­liche Entscheidung treffen soll. Hinter­grund sei die vor vier Jahren geschei­terte Übernahme von ProSiebenSat.1: Springer darf jetzt doch Fernsehen machen (frei zugänglich)