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Neue TV-Programme: Kurzfristiger Gewinn vor langfristigem Ertrag

RTL habe sich entschieden, von der schräg-schrul­ligen Serie „Doc meets Dorf“ (Produzent: UFA Fiction) keine zweite Staffel produ­zieren zu lassen, Sat.1 gehe mit keiner der zu Jahres­beginn ausge­strahlten deutschen Serien in die Verlän­gerung, kommen­tiert Juliane Paperlein bei Horizont.net. Das seien Beispiele für die Atemlo­sigkeit im deutschen Fernsehen, die auch aufwendig und liebevoll produ­zierten Formaten nur noch wenig Zeit gebe, ihre Zuschauer zu finden. Der kurzfristige Gewinn wiege oftmals höher als der langfristige Ertrag. Es boome die Adaption, was die Musik­cas­ting­shows und Krimi­serien bewiesen, die als vermeintlich sichere Bank gelten, die „Masse“ lasse sich allein damit nicht mehr binden. Zwar sei die tägliche TV-Nutzung mit im Schnitt 220 Minuten unver­ändert hoch, doch es seien vor allem die Älteren, die länger zusähen, „während die Jüngeren sich zunehmend vom Immer-gleichen abwenden“: Kommentar: Warum sich ein langer Atem im TV-Geschäft lohnen kann (frei zugänglich)