Die niederländische Regierung wolle die Hälfte des Budgets für die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten streichen, meldet epd Medien aktuell. Mit dem bleibenden Budget müssten die Sender Schwerpunkte setzen, habe der Staatssekretär für Medien, Sander Dekker gesagt: „Sendungen, die nur Unterhaltung bieten, können gut von Privatsendern produziert werden und nicht mehr vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk.“ Die andere Hälfte des Budgets werde an TV-Produzenten vergeben, die sich mit Projekten bewerben könnten. Dekker wolle den öffentlich-rechtlichen Rundfunk mit den vorgeschlagenen Maßnahmen konkurrenzfähiger und kreativer machen. Junge Fernsehmacher, aber auch kulturelle oder gesellschaftliche Einrichtungen bekämen künftig direkten Zugang zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk, damit werde ein Monopol gebrochen. Die Pläne sollen spätestens ab 2016 gelten, eine Mehrheit im Parlament gelte als wahrscheinlich: Niederlande: Regierung will Budget der öffentlichen Sender halbieren