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Öffentlich-rechtlicher Jugendkanal: Unterstützung von Seiten der Produzenten

Der gemeinsame Jugend­kanal von ARD und ZDF, der offenbar immer schlechtere Chancen hat, bekomme Unter­stützung von Seite der Produ­zenten, schreibt Petra Schwegler bei Werben & Verkaufen online. Die TV-Kreativen fürch­teten auch um ihre eigene Zukunft, sollte die junge bezie­hungs­weise künftige Generation TV nur mehr mit inter­na­tio­nalen Formaten sozia­li­siert werden. „Wer will dann in Zukunft noch in Deutschland produ­zierte Fernseh­sen­dungen mit Bezug auf eine deutsche Lebens­wirk­lichkeit sehen?“: Spiel­fläche für Deutsches: Produ­zenten wollen den Jugend­kanal (frei zugänglich)

Nachdem sich bereits ARD und ZDF über die Notwen­digkeit eines Jugend­kanals gestritten hätten, lehnten sich nun offenbar einige Bundes­länder gegen den geplanten Digital­kanal auf, berichtet Meedia.de. Wie die Allge­meine Zeitung in Mainz berichte, würden Sachsen, Hessen und Bayern Veto einlegen: Hickhack um Jugend­kanal von ARD und ZDF (frei zugänglich)

Unter­dessen meldet die Frank­furter Allge­meine, aus der Mainzer Staats­kanzlei, die den Vorsitz der Rundfunk­kom­mission der Länder führt, heiße es, „man müsse die Debatte abwarten“. Nach Infor­ma­tionen der FAZ sei eine weitere Vertagung des Projekts zu erwarten: Jugendkanal (FAZ vom 11.3.2014, S. 15 – Medien)