[Archiv] News bis 31.12.2021

Österreichischer Provider muss kino.to sperren

Das Handels­ge­richt Wien habe einen öster­rei­chi­schen Inter­net­pro­vider dazu verur­teilt, den Zugang seiner Kunden zur Filmstreaming-Seite kino.to zu sperren, meldet das Institut für Urheber- und Medien­recht. Die Klage dreier Filmun­ter­nehmen sei vom öster­rei­chi­schen Verein für Anti-Piraterie der Film- und Video­branche (VAP) unter­stützt worden, der zuvor versucht habe, eine Löschung des Angebotes „kino.to“ zu erwirken, den Betreiber aller­dings nicht finden konnte. Der Dachverband der Inter­net­wirt­schaft in Öster­reich, ISPA, sei sich sicher, dass die Entscheidung in nächster Instanz aufge­hoben wird: „Man verpflichte ja auch nicht die Autobahnen- und Schnell­straßen-Finan­zie­rungs-Aktien­ge­sell­schaft dazu, die Autofahrer auf schwarz kopierte DVDs zu kontrol­lieren, obwohl sie deren Transport erst möglich mache“: Handels­ge­richt Wien verordnet erste Inter­net­sperre in Öster­reich (frei zugänglich)