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Parallele Hochzeitsberichterstattung: Kritik an ARD und ZDF

Die parallele Bericht­erstattung von ARD und ZDF von der Hochzeit des briti­schen Prinzen William kommen­tiert Chris­topher Keil in der Süddeut­schen Zeitung: „Ein Gebüh­ren­fern­sehen, das sich der Quote mehr verpflichtet fühlt als der Vielfalt, braucht keiner.“

Die zwei Anstalten seien derzeit besonders mit Sport­rechten versorgt: Das ZDF habe für 150 Millionen Euro die Fußball Champions League gekauft, die ARD zahle 50 Millionen fürs Boxen. Aber hier gehe es nicht um Gebüh­ren­ver­schwendung, schreibt Keil weiter: „Es geht um das Selbst­ver­ständnis des öffentlich-recht­lichen Fernsehens.“ Die Haltung, sich zu ergänzen, um Vielfalt zu sichern, sei bei ARD und ZDF nicht erkennbar: Quote vor Qualität (frei zugänglich)