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Private YouTube-Channels: Kaum Streuverluste für Werbeindustrie

Das Internet sei „die Experi­men­tier­bühne für neue Formate des Fernsehens von morgen“, schreibt Marcus Posimski in der Berliner Zeitung. Neben diversen Film- und Fernseh­stars wie Lisa Kudrow und Jerry Seinfeld, die im Internet mit guten Video­an­ge­boten auf sich aufmerksam machen, müsse  natürlich YouTube genannt werden. Neben den von YouTube finan­zierten Original Channels, die exklu­siven Inhalt produ­zieren und auch von Google/Youtube finan­ziert werden, und den unzäh­ligen promi­nenten Enter­tainern, die über eigene Youtube-Channels verfügen, seien aber besonders die privaten Youtube Stars inter­essant. Auf den ersten Blick möge das Video­an­gebot der „Self-made Youtuber“ sehr eigen wirken, aber viele Nutzer fänden bei ihren Youtube Stars Hilfe für alle Lebens­lagen: „Unter­stützung bei den Hausauf­gaben, Schön­heits- und Lifestyl­etips, Klatsch und Tratsch, sowie Neuig­keiten zu Video­spielen und Filmen.“ Für die Werbe­industrie seien diese oft privat betrie­benen YouTube-Channels so inter­essant, weil „es sich hier um scheinbar marginale Angebote handelt“. Noch kämen die Abonnen­ten­zahlen bezie­hungs­weise Video­klicks nicht an die Einschalt­quoten der großen Sender heran, aber dafür gebe es für die Werbung so gut wie keine Streuung: Wie das Fernsehen von Youtube lernen kann (frei zugänglich)