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Product Placement: Im ersten Jahr „eher zögerlich“

Produkt­plat­zierung im Fernsehen werde von den Werbe­trei­benden und auch von den Sendern nur zurück­haltend einge­setzt, meldet die Süddeutsche Zeitung unter Berufung auf eine Studie des Instituts für Medien­for­schung im Auftrag der Landes­me­di­en­an­stalten. Einer der Gründe für die Zurück­haltung sei laut der Studie die ungeklärte Frage, wie die Einnahmen aus den Place­ments zwischen Produ­zenten und Sendern verteilt werden: Sendung mit dem „P“ (frei zugänglich)

Die Landes­me­di­en­an­stalten hätten für die Studie zwei Programm­wochen – eine im Herbst 2010 und eine im Frühjahr 2011 – auswerten lassen, berichtet das Handels­blatt. Zusätzlich habe das Göttinger Institut für Medien­for­schung einzelne Sendungen unter die Lupe genommen, die „besonders affin“ für die Platzierung von Produkten waren. Grund­sätzlich zeigt die Studie zwar, dass „eine flächen­de­ckende Durch­dringung des deutschen Fernseh­pro­gramms derzeit nicht gegeben“ sei und Privat­sender von der neuen Möglichkeit, Produkte in Serien, Filmen und Shows zu platzieren, im ersten Jahr nur „eher zögerlich“ Gebrauch gemacht haben. Die Auswertung zeige aller­dings auch einige Auffäl­lig­keiten. Besonders hervor steche die quoten­trächtige Show „Germany’s next Topmodel“, die vor allem junge Frauen anspreche: Wie Heidi Klum Germany’s most Schleich­werbung macht (frei zugänglich)