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Produzenten spüren noch wenig wirtschaftliche Verbesserung

Die deutschen Produ­zenten schätzten ihre Lage 2011 kaum anders ein als im Krisenjahr 2009, schreibt Claudia Tieschky in der Süddeut­schen Zeitung unter Berufung auf eine Mitglieder-Umfrage der Allianz Deutscher Produ­zenten – Film und Fernsehen. Die Produ­zenten spürten noch wenig wirtschaft­liche Verbes­serung. Als größtes Problem hätten 64 Prozent ungenü­gende Bezahlung für Leistungen. Die Allianz beobachte bei den Sendern seit Jahren stagnie­rende Produk­ti­ons­etats. Preis­stei­ge­rungen, die zu Buche schlagen, hätten die Hersteller eine Weile durch Entlastung bei techni­schen Kosten (Digita­li­sierung) wettmachen können, inzwi­schen müssten sie an Produk­ti­ons­ab­läufen oder Honoraren für Kreative sparen. „Welche Dimension das erreicht hat, sieht man an der Debatte über Mindest­löhne für Schau­spieler“, zitiert Tieschky den stell­ver­tre­tenden Geschäfts­führer der Produ­zen­ten­al­lianz, sagt Johannes Kreile, der bemerke, dass Privat­sender das Volumen an inlän­di­schen Filmen erhöhen: „Besonders für die Pro-Sieben-Gruppe spielen deutsche Produk­tionen offenbar wieder eine wichtigere Rolle“, so Kreile weiter: Langsam aus der Krise (frei zugänglich)