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Produzentenallianz-Sektion Werbung: „Große Chance für Werbefilmproduzenten“

Der Zusam­men­schluss von VDW und Produ­zen­ten­al­lianz eröffne neue Perspek­tiven, schreibt Bärbel Unckrich in Horizont, der Zeitung für Marketing, Werbung und Medien. Die zuletzt 28 Mitglieder des VDW reprä­sen­tieren knapp 75 Prozent des natio­nalen Werbefilm-Produk­ti­ons­vo­lumens. Eines der Ziele von VDW-Geschäfts­führer Torsten Levermann, der inzwi­schen haupt­be­ruflich als Sekti­ons­leiter Werbung bei der Produ­zen­ten­al­lianz tätig ist, sei, den Verband zu stärken und die Mitglie­derzahl zu erhöhen. Mit der Fusion sei er diesem Ziel einen Schritt näher gekommen. „So ein großer Verband kann einfach viel mehr bewegen“, erkläre er die Haupt­mo­ti­vation für den Zusam­men­schluss.

Produ­zen­ten­al­lianz-Geschäfts­führer Christoph Palmer habe beste Drähte nach Berlin, sei bis Oktober 2004 Minister im Staats­mi­nis­terium Baden-Württemberg vor allem im Bereich Medien­po­litik aktiv gewesen und habe bis 2008 als Vorsit­zender des Europa-Ausschusses des Landtags gearbeitet. „Bei dieser Vita wundert es wenig, dass Kanzlerin Angela Merkel als Ehrengast beim Sommerfest der Produ­zen­ten­al­lianz dabei war,“ schreibt Unckrich weiter. Die Produ­zen­ten­al­lianz habe in den zwei Jahren seines Bestehens bereits einiges erreicht, es sei verständlich, dass die Mehrheit der zuvor im VDW organi­sierten Werbe­filmer große Hoffnungen in die Produ­zen­ten­al­lianz setzt. Die meisten Ex-VDWler seien übergangslos zur Sektion Werbung gewechselt: Mehr Gehör für deutsche Werbe­filmer (HORIZONT 18/2010 vom 6. Mai 2010, S. 7 – Agenturen; nicht online zugänglich)

In ihrem Kommentar schreibt Unckrich, bei der Produ­zen­ten­al­lianz, die in „Politik und Wirtschaft ein hohes Maß an Akzeptanz genießt“, werde den „Werbe­film­pro­du­zenten eine große Chance geboten, die sie gemeinsam nutzen sollten, um ihrer Zunft ein größeres Gewicht zu verleihen“: Graues Mäuschen (HORIZONT 18/2010 vom 6. Mai 2010, S. 2 – Kommentare; nicht online zugänglich)