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Programmaufsicht KommAustria zwingt ORF zu „Selbstkasteiung“

Weil der ORF laut Programm­auf­sicht KommAustria zu viel Unter­haltung zeige, müsse er seinen  Zuschauern verkünden, dass er „kein richtiger Sender mehr ist“, schreibt Bernhard Hübner in den Financial Times Deutschland. Es werde „die tristeste, peinlichste Sendung, die es je im Fernsehen gab“. Der ORF müsse in den nächsten vier Wochen im eigenen TV-Programm und  zur besten Sendezeit diesen Satz vorlesen: „Der Öster­rei­chische Rundfunk hat vom 1.1.2010 bis zum 31.8.2011 kein diffe­ren­ziertes Gesamt­pro­gramm von Infor­mation, Kultur, Unter­haltung und Sport für alle angeboten", keine Vollpro­gramme gezeigt und „den öffentlich-recht­lichen Auftrag verletzt“. So plakativ sei wohl noch nirgendwo der öffentlich-recht­liche Rundfunk in die Schranken gewiesen worden: Aufseher zwingen ORF zur Selbst­kas­teiung (frei zugänglich)