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Programmdiskussionen auf den Münchener Medientagen

In diesem Jahr hätten die Medientage München „erfri­schen­der­weise einen ungewohnt optimis­ti­schen Blick auf die TV-Zukunft“ geliefert, schreibt Thomas Lückerath bei DWDL.de. Von der immer noch starken Wirkung des linearen Fernsehens bis zur neuen Faszi­nation von Video-on-Demand werde dem Bewegtbild anders als in den Vorjahren keine Krise mehr attes­tiert. Die neue Lust am Erzählen von Geschichten habe daran einen nicht unerheb­lichen Anteil. Auf mehreren Panels hätten Fernseh­macher und -mache­rinnen in München ihren Blick auf den Status Quo und die Zukunft des Fernsehens formu­liert: TV-Zukunft zwischen Quote, Web und Grimme-Preis (frei zugänglich)

Beim Panel „Auswir­kungen der Auftrags­vergabe von ARD und ZDF auf die Produk­ti­ons­land­schaft“ habe BR-Fernseh­di­rek­torin Bettina Reitz gesagt, der Hype um horizontal erzählte US-Serien in Verbindung mit einem non-linearem Nutzungs­ver­halten – Stichwort Binge Watching – führe dazu, dass der Fernsehfilm unter Druck gerate, berichtet Blickpunkt:Film: „Wir werden in den kommenden Jahren mehr Serien machen“. Das Netz biete inzwi­schen völlig andere Erzähl­formen als ein 90-Minüter: Ärger um Produk­ti­ons­auf­träge und Sorge um TV-Film