Allgemeines

Regierung plant Werbeverbote: „Deutschland auf dem Weg in einen bevormundenden ‚Nanny-Staat‘“

Die Bundes­re­gierung wolle Zigaret­ten­werbung auf Plakaten und im Kino bis zum Jahr 2020 verbieten, meldet Horizont.net und zitiert Bundes­er­näh­rungs­mi­nister Christian Schmidt: „Der entspre­chende Gesetz­entwurf wird in Kürze im Kabinett behandelt.“ Das Werbe­verbot in Kinos solle bei allen Filmen gelten, die für Zuschauer unter 18 Jahren freige­geben sind, was der überwie­gende Teil der Filme sei: Zigaret­ten­werbung auf Plakaten und im Kino soll verboten werden (frei zugänglich)

Justiz­mi­nister Maas arbeite an einem Geset­zes­entwurf für ein Verbot geschlech­ter­dis­kri­mi­nie­render Werbung, meldet Stern.de unter Berufung auf einen Spiegel-Bericht. Demnach könnten künftig Plakate oder Anzeigen verboten sein, die Frauen oder Männer auf Sexual­ob­jekte reduzieren. Im Streitfall würde ein Gericht die Entscheidung treffen: Regierung will Plakat­werbung für Zigaretten und sexis­tische Reklame verbieten (frei zugänglich)

„In Deutschland würden die Grenzen immer engstir­niger“, kommen­tiert Joachim Jahn in der Frank­furter Allge­meinen, fragt, „wo wird das enden?“ und folgert: „Deutschland schreitet voran auf dem Weg in einen bevor­mun­denden *Nanny-Staat‘“ – Der Verbots­mi­nister (frei zugänglich)