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Rocket Bean TV Etappen: Von MTV – zum Online-Sender – zu funk / Zuschauer zu 90 Prozent: 18 – 34 Jahre alt

Rocket Beats TV hatten eine Video­spiel­sendung Game One auf MTV und ihnen sei nach acht Jahren vom Mutter­konzern Viacom „der Stecker gezogen worden“ schreibt die Frank­furter Allge­meine Zeitung“. Finan­ziert durch die eigene FanCom­munity gründeten sie ihren eigenen Sender im Internet, der sich heute “durch den Fan-Shop, Werbung und Affiliate Marketing – dabei bekommt Rocket Beans TV Geld, wenn ein Zuschauer sich von der Sender­seite zum Kunden klickt“ verdient.
Den Abschied vom klassi­schen Fernsehen würden diese heute nicht bereuen. 2017 hätten die vier Haupt­mo­de­ra­toren den Deutschen Fernseh­preis in der Kategorie „Beste Persön­liche Leistung/Mo-deration Unter­haltung“ gewonnen. Heute würde sich das öffentlich-recht­liche TV um Rocket Beats TV bemühen und seit 2016 gäbe es Koope­ra­tionen mit „funk“. Nicht alles funktio­niert, dafür aber richtig

(FAZ vom 16.1.2018 / Medienseite/ nicht frei zugänglich)

Gronkh: Wir sind jetzt zwei Sender

In der Frank­furter Allge­meine Zeitung betrachtet Michael Hanfeld die frisch an den Online-Sender Gronkh erteilte Rundfunk­lizenz und kommen­tiert: Zur Zeit sei jeder in NRW ansässige Online­sender dazu noch aufge­fordert worden eine Rundfunk­lizenz zu beantragen, aller­dings nur bis sich eine Formu­lierung aus dem Koali­ti­ons­vertrag durch­setzen würde, die auf Betreiben der FDP aufge­nommen worden war: „Die Regeln für Streaming-Dienste passen wir an das digitale und konver­gente Zeitalter an (keine Lizenz­pflicht).“ Bis es so weit kommt, fordere die Landes­me­di­en­an­stalt NRW weiter von Streaming-Anbietern Rundfunk­li­zenzen ein. Hanfeld betont: „Mit ihrem offen­siven Kurs steht die LfM aller­dings allein und wird dafür von vielen Seiten kriti­siert.“ Erik Range alias Gronkh dazu:
„In Sachen Internet sind wir nicht unbedingt der Vorreiter, und wir sorgen dafür, dass wir es immer weniger werden.“ Er ist jetzt zwei Sender Der Onliner „Gronkh“ hat nun eine Rundfunk­lizenz

(FAZ vom 16.1.2018 / Medienseite/ nicht frei zugänglich)