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RTL-Chefin Schäferkordt: „Wir brauchen eigene, exklusive Formate“

Die Medien­gruppe RTL wolle mit mehr „Eigen­pro­duk­tionen“ (gemeint sind vermutlich Auftrags­pro­duk­tionen, d. Red.) auf den schär­feren Wettbewerb mit neuen Anbietern wie Netflix oder Amazon reagieren, meldet epd Medien aktuell. „Hollywood-Block­buster und ameri­ka­nische Serien werden auf lange Sicht für unsere großen Sender an Bedeutung verlieren, wenn es sie bei einer immer größeren Zahl von Anbietern im Netz gibt", habe Anke Schäfer­kordt, Ko-Vorstands­vor­sit­zende der RTL Group und Geschäfts­füh­rerin der Medien­gruppe RTL Deutschland, der Frank­furter Allge­meinen (Samstags­ausgabe) gesagt. „Was wir daher brauchen, sind eigene, exklusive Formate, die nur bei den Sendern der Medien­gruppe RTL laufen.“ Auch auf die Gefahr hin, dass ein Format scheitere, wolle RTL künftig mehr auspro­bieren, habe Schäfer­kordt gesagt. Die Zusam­men­arbeit innerhalb der Medien­gruppe solle ausgebaut werden, etwa durch übergrei­fende Kreativ­teams oder gemeinsame Projekte: RTL-Gruppe will mehr selbst produ­zieren

Eine frei zugäng­liche kommen­tierte Zusam­men­fassung von Jan Hauser auf der Medienblog-Seite bei faz.net: RTL, Dschun­gelcamp, Fußball: Das Fernsehen braucht mehr Kreati­vität (frei zugänglich)

Zum Interview: „Ein bisschen Voyeu­rismus gehört dazu“ (FAZ vom 31.1.2015, S. 24 – Unter­nehmen)