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Rundfunk-Kommission der Länder: Auch Stadelmaier geht

Martin Stadel­maier, Chef der Staats­kanzlei Rheinland-Pfalz, werde zum Jahresende das Amt räumen, wenn sein Minis­ter­prä­sident Kurt Beck geht, meldet die Süddeutsche Zeitung. Rheinland-Pfalz führe „seit Urzeiten“ den Vorsitz in der gesetz­ge­benden Rundfunk-Kommission der Länder. „Zu behaupten, der 54-jährige SPD-Mann Stadel­maier habe die Medien­po­litik für Beck koordi­niert, wäre pures Under­statement. Stadel­maier ist gewis­ser­maßen die deutsche Medien­po­litik, ob man das gut oder schlecht findet.“ Bleibt Mainz?
(SZ vom 2.10.2012, S. 30 – Medien)

Beck habe Stadel­maier für seine „hervor­ra­gende Arbeit“ gedankt, berichtet Welt online: „Er war mir in den vergan­genen Jahren ein wichtiger Gefährte und Freund“. Im Januar solle die bishe­riger rheinland-pfälzische Sozial­mi­nis­terin Malu Dreyer Minis­ter­prä­si­dentin werden, es gebe Speku­la­tionen, dass sie ihre bisherige Staats­se­kre­tärin Jacqueline Kraege zur Leiterin der Staats­kanzlei machte: Mainzer Staats­kanzlei-Chef Stadel­maier geht gemeinsam mit Kurt Beck (frei zugänglich)