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„Rush“ für Deutschen Filmpreis kein deutscher Film

Beim Deutschen Filmpreis würden Produk­tionen, „deren einhei­mische Identität zweifelhaft ist“, aussor­tiert, schreibt Rüdiger Sturm bei Welt online. So werde Daniel Brühl für seinen Niki Lauda in „Rush“ (US/GB/DE, deutsche Produ­zenten: Action Concept, Egoli Tossell) viel nominiert – nur nicht hierzu­lande. Der Film erfülle eines von drei entschei­denden Kriterien nicht: Er sei weder von einem „deutschen oder dem deutschen Kultur­kreis zugehö­rigen“ Regisseur gedreht, noch ist die Origi­nal­sprache deutsch. Es gebe aller­dings auch einen zweiten Blick. Immerhin besitze der Film ein offizi­elles deutsches Ursprungs­zeugnis und gelte daher rein juris­tisch als heimische Produktion, sei mit heimi­schen Mitteln gefördert, teilweise auf deutsch und in Deutschland gedreht, mit Darstellern wie Daniel Brühl und Alexandra Maria Lara in tragenden Rolle: Daniel, hol dir deine Preise im Ausland! (frei zugänglich)