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Sat.1 setzt Hausserien fort: „Paradigmenwechsel“?

Sat.1 sei „eupho­ri­siert“ vom Erfolg der Hausserien „Danni Lowinski“ (Produzent: Phoenix Film, d. Red.) und „Der letzte Bulle“ (Produzent: Granada, d. Red.) , schreibt  Michael Hanfeld in der Frank­furter Allge­meinen und fragt, ob damit „die Vorherr­schaft ameri­ka­ni­scher Produk­tionen zu Ende“ gehe. Nachdem die Zuschau­er­zahlen und Quoten der Serien den Vorgaben entsprachen, hätten die Sat.1-Macher am Mittwoch beschlossen, dass die Serien in die zweite Staffel gehen, nach den ersten dreizehn Folgen würden ebenso viele im zweiten Anlauf produ­ziert, die Drehbuch­ar­beiten hätten begonnen.

Damit gelinge Sat.1 nicht wenig, schreibt Hanfeld weiter. Die Befürchtung, dass man gegen die Vormacht­stellung ameri­ka­ni­scher Serien im deutschen Privat­fern­sehen auch im Frühjahr 2010 mit eigenen Serien nicht „anstinken“ könne, sei groß gewesen. Sat.1 habe nun zwei ausge­wiesene Serien­abende: sonntags den ameri­ka­ni­schen mit „Navy CIS“ und „The Mentalist“, und tags darauf den „eigen­pro­du­zierten“ mit „Der letzte Bulle“ und „Danni Lowinski“. „So etwas muss man erst einmal etablieren, und insofern darf man von einem kleinen Paradig­men­wechsel sprechen, den Sat.1 auch nötig hat“:  Zwei gegen den Rest der Welt (frei zugänglich)