Allgemeines

Schäferkordt: „Probleme, steigenden Reichweiten angemessen zu kapitalisieren“

Anke Schäfer­kordt, Chefin der Medien­gruppe RTL Deutschland, habe dem ARD-Programm­di­rektor Volker Herres im Interview mit HORIZONT contra gegeben, berichtet Horizont online. Herres hatte das Programm von RTL auf einer ARD-Presse­kon­ferenz vergangene Woche als „zwischen banal und anal“ bezeichnet. „Die Qualität der Wortspiele von Herrn Herres,“ wird Schäfer­kordt zitiert, deuteten „nicht gerade auf einen gelas­senen Gemüts­zu­stand innerhalb der ARD hin“: HORIZONT-Interview: RTL-Chefin Schäfer­kordt kontert Herres (frei zugänglich)

„Man muss kein Hellseher sein, um voraus­sagen zu können, dass RTL dieses Jahr sowohl in der Zielgruppe als auch beim Gesamt­pu­blikum als klarer Markt­führer beenden wird“, schreibt Alexander Krei bei DWDL.de zu dem Interview. Trotz der Erfolge sei bei RTL jedoch nicht alles gut – etwa hinsichtlich der Werbe­markt­an­teile. Hier habe RTL trotz der Zuschau­er­re­korde wieder an ProSiebenSat.1 abgeben müssen. dazu sage Schäfer­kordt: „Wir haben in der Tat Probleme, die steigenden Reich­weiten auch angemessen zu kapita­li­sieren.“ Dieses Thema beschäftige sie im Moment sehr: „Auf Basis des Zuschau­er­markt­an­teils würde uns ein größerer Anteil vom Werbe­kuchen zustehen.“ Schäfer­kordt will noch mehr vom Werbe­kuchen (frei zugänglich)