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Show- und Fiction-Export: „Steigerung zu verzeichnen“

Auslän­dische Sender entdeckten deutsche Fernseh­shows, schreibt Jochen Voss in der Berliner Zeitung. Zwar sei Deutschland in Sachen Fernseh­kon­zepte kein Export­welt­meister, laut einer aktuellen Studie des Format­schutz­ver­bandes Frapa hätten zwischen 2006 und 2008 den 73 impor­tierten Fernseh­for­maten lediglich 21 deutsche gegen­über­ge­standen, die ins Ausland verkauft werden konnten. Immerhin sei eine Steigerung zu verzeichnen. zum Beispiel „Mein Mann kann“ laufe inzwi­schen in 39 Ländern. Im Bereich Fiktion sei im vergan­genen Jahr auch „Danni Lowinski“ hinzu­ge­kommen. Die Serie werde in Belgien adaptiert, mit The CW habe erstmals auch ein US-Network einen Piloten auf der Grundlage einer deutschen Serie anfer­tigen lassen. Zwar gehöre deutsche Fiction schon lange zum Reper­toire vieler inter­na­tio­naler Sender, doch mittler­weile verkaufen sich nicht nur fertige Filme, sondern zunehmend adapti­ons­fähige Konzepte, auch sogenannte Scripted-Reality-Formate: Wenn Frauen zocken (frei zugänglich)

Unter­dessen meldet Blickpunkt:Film, dass Beta Film die Auswer­tungs­rechte an den TV-Serien „Prinzessin Lillifee“ und „Der Mondbär“ über ihr Kinder­label Wunderbox in die USA verkauft hat, „Der Mondbär“ sei außerdem vom spani­schen Sender Disney junior erworben worden. Beide Serien werden von Caligari Film und WunderWerk produ­ziert: „Prinzessin Lillifee“ und „Mondbär“ im US-Fernsehen