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Sportrechte: „Munterer Schlagabtausch“ zwischen ARD & ZDF und VPRT

Der Privat­sen­der­verband VPRT warne angesichts des massiven Aufkaufs der Sende­rechte am Fußball durch ARD und ZDF vor einem „gebüh­ren­fi­nan­zierten Monopol bei der Fußball­be­richt­erstattung“, berichtet die Frank­furter Allge­meine. Sollten die Aufsichts­gremien der Sender den Trend nicht korri­gieren, werde man auf natio­naler und auf europäi­scher Ebene juris­tische Schritte prüfen: Fußball­ver­rückt (FAZ, 25.05.2011, Nr. 121 / Seite 31 – Medien)

Bereits in dem Erwerb der Champi­ons­league-Rechte für rund 54 Millionen Euro durch das ZDF sehe der VPRT einen Verstoß gegen die Unter­sagung von gebüh­ren­fi­nan­zierter Wettbe­werbs­ver­zerrung, berichtet Meedia.de. Die entspre­chenden Übertra­gungen wären auch ohne den Einsatz von Gebüh­ren­mitteln im privaten Free-TV in Deutschland zu sehen gewesen. ARD und ZDF hätten SAT.1 schlichtweg jenseits des wirtschaftlich Vertret­baren mit Gebüh­ren­mitteln aus dem Bieter­wett­bewerb geschoben: Privat­sender fürchten ARD-Fußball-Monopol (frei zugänglich)

„In schöner Regel­mä­ßigkeit liefern sich der Privat­sen­der­verband VPRT und die Öffentlich-Recht­lichen einen munteren Schlag­ab­tausch“, schreibt Alexander Krei dazu bei DWDL.de. Die Antwort der ARD auf die „wütenden Äußerungen“ von VPRT-Präsident Jürgen Doetz sei jeden­falls prompt gefolgt: Mit dem Verhand­lungs­er­gebnis bewege sich die ARD exakt im Rahmen des bishe­rigen Umfangs der Bericht­erstattung, habe ARD-Sport­ko­or­di­nator Axel Balkausky gesagt: Teurer Fußball: Balkausky kontert Shopping-Vorwurf (frei zugänglich)

Zur Presse­mit­teilung auf den Seiten des Verbands Privater Rundfunk und Telemedien: VPRT warnt vor Diskri­mi­nierung privater Sender durch einsei­tiges Werbe­verbot im Umfeld von TV-Sport­sen­dungen (frei zugänglich)

Zur Presse­mit­teilung der ARD auf den Seiten von News Aktuell: ARD: Kein expan­siver Kurs beim Sport­rech­te­einkauf (frei zugänglich)