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Steffen Kottkamp beim KI.KA-Prozess (2. Tag): „Mir ist das nicht aufgefallen, sonst wäre ich tätig geworden“

Am Landge­richt Erfurt werde am heutigen Dienstag der Prozess gegen einen ehema­ligen Herstel­lungs­leiter des Kinder­kanals fortge­setzt, berichtet MDR Thüringen. Dem 43-Jährigen werde Untreue vorge­worfen, er soll mithilfe von Schein­rech­nungen gemeinsam mit einem Berliner Geschäftsmann in Berlin von 2005 bis 2010 insgesamt 4,6 Millionen Euro vom KI.KA abgezweigt haben. Für die Verhandlung am Dienstag seien unter anderem KI.KA-Programmgeschäftsführer Steffen Kottkamp und sein Vorgänger Frank Beckmann als zeugen geladen worden: Prozess um KI.KA-Betrugsaffäre wird fortge­setzt (frei zugänglich)

Steffen Kottkamp habe nach eigener Aussage nichts von Schein­rech­nungen gewusst, meldet Werben & Verkaufen: „Mir ist das nicht aufge­fallen, sonst wäre ich tätig geworden“, habe Kottkamp laut dpa vor dem Erfurter Landge­richt ausgesagt. Auch von der massiven Spiel­sucht Angeklagten habe er nichts gewusst: Ki.Ka-Chef hat „nichts von Schein­rech­nungen gewusst“ (frei zugänglich)