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Tendenz: Sender probieren im Sommerloch neue Serien und Formate aus

„Wenn man die einzelnen Tage durchgeht, wird man feststellen, dass der Wieder­ho­lungs­anteil viel geringer ist als allgemein vermutet. Natürlich zeigen wir keine Block­buster-Premieren, aber auch im Filmbe­reich gibt es einige Erstaus­strah­lungen.“ So kommen­tiert Jan Peter Lacher, Bereichs­leiter der Programm­planung beim privaten Sender RTL die Frage, ob es das klassische Sommerloch auch im deutschen Fernsehen gäbe und wie man damit umgeht. Er ist der Ansicht, dass es das klassische Sommerloch nicht gäbe.

In den USA zeichne sich zudem eine neue Tendenz ab, so der Kölner Stadt­an­zeiger, neue Serien und Formate im Sommer auszu­pro­bieren.
Gerd Hallen­berger, Medien­wis­sen­schaftler, zitiert der Artikel so: er sähe es als „ein Zeichen der struk­tu­rellen Ameri­ka­ni­sierung“ dass sich das Fernsehjahr nicht mehr am Kalen­derjahr orien­tiere, sondern von einer TV-Saison gesprochen werde, die sich im Zeitraum Herbst bis früher Sommer erstrecke. Ein Grund dafür seien die US-Serien, die fast zur gleichen Zeit in den USA und in Deutschland ihre Startzeit hätten und daher, wenn in den USA eine Pause gemacht würde, diese sich auch hier deutlich mache.

Die durch­schnitt­liche Fernseh­nutzung würde im Sommer um fast eine Stunde sinken und im Abend­pro­gramm würden noch weniger Menschen erreicht würden. „Im Winter liegt die Zahl aller Zuschauer in der Zeit zwischen 20 und 21 Uhr, der Stunde mit den höchsten Einschalt­zahlen, bei insgesamt knapp 35 Millionen. Im Sommer verschiebt sich der Spitzenwert um eine Stunde nach hinten, aber selbst dann sitzen weniger als 30 Millionen Menschen vor den Fernsehern.“ Lesen Sie den vollstän­digen Artikel unter: Strand statt Lanz

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