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Trimedialer öffentlich-rechtlicher Jugendkanal: Karola Wille musste zurückrudern

Die Idee eines trime­dialen Jugend­kanals von MDR-Inten­dantin Karola Wille habe „in der ARD-Inten­dan­ten­kon­ferenz offenbar so viel Begeis­terung ausgelöst, dass Wille am Dienstag zurück­rudern musste“, schreibt Joachim Huber im Tages­spiegel und zitiert MDR-Sprecher Walter Kehr: „Wir planen nicht, einen eigenen Jugend­kanal für die ARD zu entwi­ckeln, sondern unter­stützen das Vorhaben des Südwest­rund­funks, den Digital­sender EinsPlus umzubauen“: Wo, bitte, geht’s zur Jugend? (frei zugänglich)

Beim SWR meine man aber wiederum, dass die ARD einen Jugend­kanal nur in Zusam­men­arbeit mit dem ZDF gründen sollte, berichtet Spiegel online unter Berufung auf den Sprecher des in dieser Frage feder­füh­renden SWR, Wolfgang Utz: „Es ist nur machbar mit dem ZDF.“ Nach seinen Angaben würde ein Jugend­kanal nicht zusätzlich geschaffen, sondern anstelle eines der vorhan­denen Digital­kanäle: Welchen Kanal nehmen wir denn nun? (frei zugänglich)