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TV-Produktionen: Billiger, aber nicht schlechter?

In der Werbe­krise suche das Fernsehen nach neuen Finan­zie­rungs­mög­lich­keiten, schreibt Peer Schader in der Berliner Zeitung. Mit den explo­si­ons­artig gestie­genen Entwick­lungs- und Produk­ti­ons­kosten sei der jetzige Standard „eigentlich“ nicht zu halten. 

Fernseh­pro­duk­tionen sollen billiger werden, aber nicht schlechter, schreibt Schader weiter und fragt: „Kann das funktio­nieren?“ In den USA habe sich der Anteil von Reality-Sendungen in den ersten fünf Jahren des neuen Jahrtau­sends verdoppelt. Ausge­storben seien Serien deswegen nicht, nur der Schwer­punkt habe sich verlagert. Weniger massen­at­traktive Geschichten lief im Bezahl­fern­sehen, zum Beispiel beim Pay-Kanal HBO: „HBO macht Fernsehen fürs Publikum – und nicht für Werbe­kunden,“ wird Simon Sutton, Präsident von HBO Inter­na­tional, zitiert: Es geht auch ohne Drehbuch (frei zugänglich)