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UK: Reform der BBC-Finanzierung nach deutschem Vorbild?

Die BBC stehe wegen ihrer Struktur und ihrer Inhalte in der Kritik, schreibt Matthias Thibaut im Tages­spiegel. Auch über die Rundfunk­ge­bühren werde disku­tiert: BBC ringt um Inhalte und Rundfunk­ge­bühren (frei zugänglich)

Die Finan­zierung der BBC sei umstritten, solange es den öffentlich-recht­lichen Sender gibt, schreibt Gina Thomas in der Frank­furter Allge­meinen. Seit seiner Gründung in den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhun­derts gebe es eine Rundfunk­gebühr. Und von Tag eins an sei dieser Gebühr in Frage gestellt worden. 2017 stehe die Erneuerung der könig­lichen Charta an, auf deren Grundlage die BBC arbeitet. Nun habe der parla­men­ta­rische Ausschuss für Kultur, Medien und Sport des Unter­hauses seine Vorstel­lungen für die Zukunft der BBC unter­breitet. Die Parla­men­tarier kämen zwar zu dem Schluss, dass sich kurzfristig keine bessere Finan­zierung anbiete als die bisherige. Langfristig – vom Jahr 2020 an – sei sie jedoch kaum zu recht­fer­tigen. Der Ausschuss bevorzuge (für die Zeit danach, d.Red.) den Haushalts­beitrag nach deutschem Vorbild: Soll die BBC werden wie ARD und ZDF? (FAZ vom 27.2.2015, S. 15 – Medien)