Süddeutsch
e Zeitung: Gestern Mittag sei das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) bezüglich der Exklusiv-Vermarktung der Profifußballrechte bekanntgeben worden: In dem Präzedenzfall um die britische Kneipenwirtin Karen Murphy sei ihr nach jahrelangem Rechtsstreit durch den EuGH zugestanden worden, Spiele der Premier League mittels eines nichtbritischen, hier griechischen Dekoders
und somit Anbieters zeigen zu dürfen. Die Bindung an den britischen Anbieter sei ein Verstoß gegen den europaweit geltenden freien Dienstleistungsverkehr, so aus der Begründun
g des Gerichts.
Für Hans-Jürgen Jakobs, sei dieses Urteil auch für die internationale Filmwirtschaft von Bedeutung, denn das „europaweite Monopolwesen bei Fußball und Fernsehen“ verstoße „erkennbar gegen die „Logik des Binnenmarktes“. Lesen Sie den Artikel in der SZ-Ausgabe Nr. 229 vom 5.10.2011, S. 4 oder online unter: Fernsehen ohne Grenzen
Die SZ heute befasst sich weiterhin mit dem Thema in diversen Artikeln, u.a. Fußballklubs drohen Millionen-Verluste (für Abonennten des E-Paper, sonst in der Printausgabe zu finden unter: SZ Nr. 229 vom 5.10.2011, S. 1); Spiel ohne Grenzen (für Abonennten des E-Paper, sonst in der Printausgabe zu finden unter: SZ Nr. 229 vom 5.10.2011, S. 2.)