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USA: „Programmstruktur amerikanischer TV-Anbieter nachhaltig aus dem Gleis geworfen“

Neue Techno­logien, neue Anbieter und neue Sehge­wohn­heiten des Publikums hätten das gewohnte Erschei­nungsbild des US-ameri­ka­ni­schen Fernsehens in den beiden letzten Jahren stärker verändert, als viele Experten erwartet hatten, schreibt Franz Everschor in der Medien­kor­re­spondenz: „Wer dachte, mit den Hunderten von Sendern im terres­tri­schen Bereich und im Kabel­fern­sehen sei der Appetit des ameri­ka­ni­schen TV-Publikums ein- für allemal gesättigt, sieht sich getäuscht.“ Video-on-Demand und Video­streaming hätten vielmehr eine neue Lust der Zuschauer geweckt, und das beein­flusse zu Beginn des Jahres 2015 auch die Produk­tions- und Termi­nie­rungs­praxis der tradi­tio­nellen Networks. Nichts habe jemals die scheinbar unantastbare Programm­struktur ameri­ka­ni­scher TV-Anbieter so nachhaltig aus dem Gleis geworfen wie das sogenannte Binge Viewing und das Verlangen des Publikums, selbst darüber zu entscheiden, wie, wo und wann es fernsehen möchte: Fernsehen à la carte (frei zugänglich)