Allgemeines

Vergleichende Programmanalyse von SWR und NDR

NRD und SWR infor­mierten ihre Zuschauer laut einer Studie der Otto-Brenner-Stiftung nicht so umfang­reich wie sie selbst angeben, meldet epd Medien. Die Infor­ma­ti­ons­an­teile im täglichen Programm lägen nicht bei bis zu 70 Prozent, sondern bei etwa 50 Prozent, heiße es in der Unter­su­chung. Wenn nur die politische Infor­mation und die Bericht­erstattung über gesell­schaftlich disku­tierte Themen berück­sichtigt würden, liege der Anteil am Programm bei nur rund zehn Prozent: Studie: Infor­ma­ti­ons­anteil im Programm von NDR und SWR gering

Der Norddeutsche Rundfunk und der Südwest­rundfunk wehrten sich gegen die Darstellung, ihr Programm bestehe mittler­weile zu einem großen Teil aus Ratgeber- und Boule­vard­sen­dungen, meldet Horizont.net. Anlass für den Streit sei das Vorwort der Studie der gewerk­schafts­nahen Otto-Brenner-Stiftung, in dem der Geschäfts­führer Jupp Legrand schreibe, die unter­suchten Dritten Programme hätten sich „zu Ratge­ber­sen­dungen entwi­ckelt, in deren Mittel­punkt Garten, Kochen, Tiere stehen“: NDR und SWR wider­sprechen Vorwurf der Boule­var­di­sierung (frei zugänglich)

Zur Presse­mit­teilung des Norddeut­schen Rundfunks: Studie der Otto-Brenner-Stiftung bescheinigt NDR Fernsehen hohen journa­lis­ti­schen Programm­anteil (frei zugänglich)

Zur Presse­mit­teilung des Südwest­rund­funks: Studie bestätigt dem SWR Fernsehen hohen Infor­ma­ti­ons­anteil (frei zugänglich)

Weitere Infor­ma­tionen und die Studie zum Download auf den Seiten der Otto-Brenner-Stiftung: Zwischen Boulevard und Ratgeber-TV – Verglei­chende Programm­analyse von SWR und NDR (frei zugänglich)