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Video-Streaming in Deutschland

Die digitale Distri­bution in Deutschland bewege sich immer stärker in Richtung Verleih, berichtet Video­Markt. Diese Tendenz könnte durch den Trend zu Abomo­dellen noch zunehmen und „endlich für den endgül­tigen Durch­bruch“ sorgen: VoD vor dem Durch­bruch

Für deutsche Serienfans habe das Warten anscheinend bald ein Ende, schreibt Theresa Rentsch in der Frank­furter Allge­meinen: Der Online-Streaming-Dienst Netflix geh laut Medien­be­richten schon im September in Deutschland an den Start: Netflix-Start schon im September? (frei zugänglich)

In Luxemburg rätselt man unter­dessen um den künftigen Standort von Netflix: Der „ameri­ka­nische Videoclub“ habe 2011 in der Avenue de la Liberté in Luxemburg-Stadt „seine Zelte für den Europasitz aufge­schlagen“, schreibt Helmut Wyrwich im Luxem­bur­gi­schen Tageblatt. Die opera­tiven Zentren befänden sich in Amsterdam. In Luxemburg kämen Unsicher­heiten auf, ob der Videoclub in Luxemburg bleibe oder wegziehe. Netflix könne für Luxemburg die Bedeutung von SES oder RTL erlangen. „Irgendwer sollte Netflix mitteilen, dass es in Luxemburg eine großzügige Filmför­derung für Eigen­pro­duk­tionen gibt, dass es in Luxemburg Filmstudios gibt und dass Schau­spieler aus ganz Europa Luxemburg kennen und daher ohne Schwie­rig­keiten zum synchro­ni­sieren für die wichtigen Märkte Deutschland und Frank­reich aber auch Polen und Ungarn zur Verfügung stehen.“ Pokern um den Standort Luxemburg (frei zugänglich)