Bei der deutschen Fernseh-Comedy sei in den letzten Jahren ein Prozess in Gang gekommen, der dazu führte, dass insbesondere die kommerziellen Sender, die früher sehr stark auf dieses Genre gesetzt hätten, Zug um Zug weniger Slots zur Verfügung stellten und sie beispielsweise durch amerikanische Einkaufsprogramme ersetzen – auch aus dem Genre Comedy, sagt Georg Hirschberg, Geschäftsführer von Prime Productions, im Interview mit DWDL.de. Auf die Frage, ob es die deutschen Produzenten nicht hinbekommen, den Sendern Formate zu liefern, die sie zufrieden stellen, antwortete er: „Es ist keine Frage der inhaltlichen Qualität und des Humorlevels, sondern vor allem eine Frage des Budgets. Im Vergleich zu einer eingekauften Folge von ‚Two and a half Men‘ ist in Deutschland keine Sitcom herstellbar“: „Sender müssen wieder Geld in die Hand nehmen“ (frei zugänglich)