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Werbemarkt: Fernsehen verliert 9,8%

Der gesamte deutsche Werbe­markt sei im vergan­genen Jahr um sechs Prozent auf ein Volumen von nur noch 28,8 Milli­arden Euro geschrumpft, berichtet Werben & Verkaufen unter Berufung auf Zahlen des Zentral­ver­bands der Deutschen Werbe­wirt­schaft (ZAW). Die Netto-Werbe­ein­nahmen der Medien seien sogar um fast zehn Prozent rückläufig. Der nach den Tages­zei­tungen zweit­größte Werbe­träger, das Fernsehen, habe bei Einnahmen in Höhe von 3,6 Milli­arden Euro immerhin 9,8 Prozent verloren und bewege sich damit exakt im Durch­schnitt aller erfassten Werbe­träger: Werbe­markt: „Eine Rezession der neuen Dimension“ (frei zugänglich)

Besonders drama­tisch habe sich die Rezession auf die Netto-Einnahmen der Werbe­träger ausge­wirkt, schreibt Miriam Hebben bei Horizont.net. Deren Anteil an den gesamten Werbe­inves­ti­tionen sei auf 18,37 Milli­arden Euro abgestürzt – ein Minus von 9,8 Prozent oder 2 Milli­arden Euro. Das seien „ökono­mische Werte, wie sie in der deutschen Werbe­ge­schichte bisher nicht bilan­ziert werden mussten", habe Michael Kern, Präsident des Zentral­ver­bands der deutschen Werbe­wirt­schaft (ZAW) anlässlich der Präsen­tation des Branchen­be­richts gesagt: ZAW-Bilanz: Werbe­markt schrumpft um 6 Prozent / Medien verlieren netto zwei Milli­arden (frei zugänglich)