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Wolf Bauer: Auffor­derung an die Politik sich rasch zu bewegen, um eine Indus­trie­po­litik für die Bewegt­bild­branche zu schaffen

In einem ausführ­lichen FAZ-Gespräch des Redak­teurs Michael Hanfeld mit Wolf Bauer, der zu Ende August 2017 nach 27 Jahren die Geschäfts­führung der UFA nieder­gelegt hat, äußere sich Bauer über die katastro­phalen Folgen der deutschen Medien­po­litik, den ameri­ka­ni­schen Markt und die Zukunft der Serie. Insbe­sondere betone er die Markt­ver­än­de­rungen hin von einem lokalen Markt zu einem hochfrag­men­tierten – und dass sich dieser Prozess noch vertiefen werde.
 Gleich­zeitig steige die Nachfrage nach "attrak­tivem, hochwer­tigem Programm" weiter an, und er konsta­tiere: "Für Produ­zenten setzt sich „The Golden Age of Television“ um einige Dekaden fort."  
Konkret fordere er im Interview mit der Zeitung, "..eine automa­tische Zuschuss­för­derung wie beim DFFF, dem Deutschen Fonds für Kinofilm­för­derung. Da müsste man nicht einmal das System ändern. Das muss es auch für große Serien geben." Das goldene Zeitalter des Fernsehens dauert an

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