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ZDF-Chefredakteur Peter Frey warnt vor Werbeverbot

Während die für 2013 „geplante Einheits­gebühr den Öffentlich-Recht­lichen die Pfründe sichern wird“, müsse ZDF-Chefre­dakteur Peter Frey um seine Werbe­ein­nahmen kämpfen – immerhin ein Zehntel des Etats, schreibt Caterina Loben­stein in der Frank­furter Allge­meinen. Ein Werbe­verbot, wie es Zeitungs­ver­leger und Privat­sender seit langem für den öffent­lichen Rundfunk fordern, sei für Frey nicht nur ein finan­zi­eller Einschnitt: „Wenn uns die letzte Möglichkeit genommen wird, durch Werbung Geld zu verdienen, dann steigt unsere Abhän­gigkeit von der Politik.“ Die Wunden der Causa Brender, so Loben­stein weiter, seien weitgehend vernarbt, doch „die kollektive Haut des ZDF“ werde sich merken, was damals passiert sei, habe Frey gemahnt: Der Reiz des Küchen­ti­sches (FAZ, 29.10.2010, Nr. 252 / Seite 41 – Medien)