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ZDF: Räte schrumpfen

Die Minis­ter­prä­si­denten der Länder hätten sich „im Grundsatz“ auf die Umsetzung des Bundes­ver­fas­sungs­ge­richts­ur­teils zum ZDF-Staats­vertrag geeinigt, berichtet der Tages­spiegel. Der ZDF-Fernsehrat solle künftig nur noch 60 statt bisher 77 Sitze haben. Statt bislang 34 sollten darin künftig nur noch 20 staat­liche und staatsnahe Vertreter sitzen. Der Verwal­tungsrat des ZDF solle von 14 auf zwölf Sitze reduziert werden. Davon sollten künftig vier statt bisher sechs Plätze von staat­lichen und staats­nahen Vertretern einge­nommen werden: Fernsehrat des ZDF bald 17 Sitze kleiner (frei zugänglich)

Die Politik setze mit diesen Schritten die „Minimal­for­de­rungen des Bundes­ver­fas­sungs­ge­richts“ um, das entschieden habe, dass parteinahe Personen nur noch zu maximal einem Drittel in den Gremien vertreten sein dürfen, schreibt Timo Niemeier bei DWDL.de. Durch die Reduzierung der Gremien-Mitglieder liege man nun bei genau einem Drittel Politiker-Einfluss. Auf dieser Basis wolle man nun die weiteren Gespräche zur Novel­lierung des ZDF-Staats­ver­trags fortsetzen, habe  Baden-Württem­bergs Minis­ter­prä­sident Winfried Kretschmann erklärt: Politik macht bei ZDF-Gremien nur das Nötigste (frei zugänglich)